Eisspeicher

Eisspeicher in einem Heizraum

Die Sonnenenergie können wir nutzen solange sie scheint und ist dann zu genüge vorhanden. Deshalb sind Energiespeicher so wichtig. Eine ausgezeichnete alternative zu den klassischen Varianten ist der Eisspeicher, der enorme Mengen an Energie speichern kann. Sein Platzbedarf ist gering und er arbeitet ohne Verluste. Aber wie funktioniert das? 

Wenn Wasser zu Eis wird: Sobald die Sonnenkollektoren nicht mehr die ausreichende Energie liefern, einzieht die Wärmepumpe den Wasser im Eisspeicher die Energie und wandelt es in Eis um. Während des Phasenwechsels von flüssig (Wasser) nach fest (Eis), werden erhebliche Mengen an latenter Energie (92 Wh/kg) freigesetzt. Während des Phasenwechsels bleibt die Wassertemperatur konstant bei 0°C.

Wenn das Eis zu Wasser wird: Für diesen Vorgang wird Energie benötigt und zwar die äquivalente Menge, die im umgekehrten Fall gewonnen wird. Sobald die Sonne auch nur ein wenig scheint oder die Aussentemperaturen über null Grad steigen, wird die Energie der Kollektoren für das Schmelzen des Eises im Speicher eingesetzt. Bei niedrigen Temperaturen sind die Solarkollektoren besonders effizient und dass selbst im tiefsten Winter.

In einem ICESOL Heizsystem werden Solarkollektoren als primäre Energiequelle für eine Wärmepumpe eingesetzt. In diesem Heizsystem dient der Eisspeicher als Schutzbarriere, um zu verhindern, dass die Temperatur am Eintritt des WP-Verdampfers unter 0°C senkt. So bleibt der COP der Wärmepumpe auch im Hochwinter hoch. 

Wenn der Winter vorbei ist, ist der Begriff "Eis"-Speicher eigentlich nicht mehr geeignet, weil der Speicher fast immer 100% Wasser enthält.